MEINE SEMINARE

Rituale im Alltag

 

 

Gestaltung von Jahresfesten, Abschieden, Trauerfeiern

 

Im Kreislauf des Jahres und unseres Lebens begegnen wir immer wieder Festen und Feierlichkeiten, die gebührend gefeiert werden wollen. Wir feiern unsere Geburten, Taufen, Geburtstage, Weihnachten, Ostern, Hochzeiten, Jahreskreisfeste, Abschlüsse in Schule und Studium,  Ausbildung, Jahrestage, Begräbnisse und vieles mehr, je nach Breitengrad und Längengrad, auf dem wir uns aufhalten und leben.

 

Was macht eine Feier aus, was ein Ritual? Wie kann ich einer Feier einen rituellen Hintergrund  geben, der aus einer normalen Feier eine Zeremonie, bzw ein Ritual macht?

 

Wir kennen aus den verschiedenen Glaubensrichtungen rituelle Handlungen, wie die Taufe in der Kirche. Es gibt einen klaren Anfang und ein klares Ende, dazwischen Handlungen, die aufgeteilt sein können.

 

Auch in der vorchristlichen Zeit gab es Rituale. Bei den Germanen, Kelten, Ägyptern, Griechen, jedes Volk hatte ihre UR-Eigenen speziellen Riten, die eingehalten wurden, von der Gemeinschaft getragen, vom Ältesten oder der Ältesten abgehalten, welche die Gemeinschaft schützen, stärken und aneinander binden sollten.

 

Bei bestimmten Anlässen ist es manchmal gut, sich von einer Feier zu verabschieden und es von einem Ritual ablösen zu lassen. Was benötige ich dafür? Wie kann ich einen Rahmen und einen Platz schaffen, der die Ereignisse in eine besondere Form fließen lässt?

 

Damit werden wir uns beschäftigen. Wir werden gemeinsam herausfinden, wie wir ein Ritual gestalten, bei einer Geburt, beim Abschied nehmen. Wir schauen, was es braucht und uns einen kleinen Werkzeugkoffer kreieren, damit wir, wie in einer Schatzkiste, oder einem Zauberhut immer etwas finden, was uns schnell hilft, handlungsorientiert zu bleiben und einen geschützten Raum zu schaffen.

 

Veranstaltungsort:

Psychotherapeutische Praxis Blom

Stahltwiete 21

21335 Lüneburg

Datum:

13. März 2020

Kosten:

30 € inkl. Getränke

 

Veranstaltungsort:

Psychotherapeutische Praxis Blom

Stahltwiete 21

21335 Lüneburg

 

Datum:

17. Januar 2020

 

Kosten:

50€ pro Person

 

Über den ersten und den letzten Atemzug gedacht und gehandelt

 

 

In der Arbeit mit Menschen ist es nur natürlich, dass wir damit konfrontiert werden, dass ein Mensch während wir sie begleiten, sich entscheidet zu gehen, um seine/ihre Reise anzutreten.

 

Bei Alten Menschen gehen wir gerne davon aus, dass dieser Mensch alles erlebt hat und nun doch alles klar ist.
Das sei dahingestellt.

 

Was ist mit Kindern, die sich während oder direkt nach der Schwangerschaft entscheiden, dass ihre Seele alles erledigt hat und sich wieder auf den Weg macht?

 

Was ist mit deren Eltern, wie können wir sie unterstützen, dass Unfassbare Fassbar zu machen, sichtbar zu gestalten, mit der Trauer umzugehen?

 

Was ist bei Kindern mit „special needs“? Die sich einer Aufgabe in ihrem Leben gestellt haben? Was und wie kann ich etwas sinnvolles tun, zu unterstützen?

 

Und die letzte Frage, wie gehe ich selbst mit mir um, dieses Erleben zu greifen, zu bearbeiten, dass ich gestärkt aus diesen Begegnungen und mit Kraft ins Leben trete?

 

 

Um diese Fragen soll es in diesem kleinen Seminar gehen.
Es sind alle gefragt und angesprochen, die mit diesem Thema konfrontiert
werden.

Resilienz in einer Zeit des Übergangs

 

 

Es ist ein Tag im April, ich schaue aus dem Fenster, es schneit. In mir schreit die Sehnsucht nach Sonne, nach  Wärme.

Doch ist es normal, mal Sonne, mal Regen,mal Schnee. Wir wollen uns nicht daran halten, kämpfen mit Unterlass an, mit Medienberichten,  Radionachrichten, die Sonne verkünden.

 

Es ist eine Zeit des Übergangs, von Winter zu Frühling, so wie es irgendwann Sommer und Herbst wird.

So auch in unserem Leben. Es gibt viele Momente des Übergangs.

Von Schwangerschaft zur Mutter, von Säugling zum Kleinkind, Kind, Jugendlicher. Übergang zum Erwachsenen.

Im Leben selber gibt es Übergänge, Zum einen, wie erwähnt das Alter, doch auch im Alltäglichen  sind Übergänge zu finden, sei es von Kindergarten zur Schule, vom Studium in die Arbeit, von einer Arbeitsstelle zur nächsten Arbeit hin zum Ruhestand.

 

Dazwischen Rückschläge, Krankheit, die Liste ist bei jedem Menschen eine andere.

Doch wie gehen wir damit um? Wie können wir gestärkt unseren Weg darin beschreiten, ohne die OHN-Macht übermächtig werden zu lassen?

Was sind unsere eigenen inneren Kraftquellen, oder die äußeren Quellen, die wir anzapfen, um gestärkt hindurch zu schreiten?

 

In diesem kleinen Seminar schauen wir uns den Lebensfluss an, schauen hin, wo wir Stolpersteine haben und wo unsere Kraftquellen liegen. Denn das ist es, was das Wort RESILIENZ beschreibt. Ureigenste Kraftquellen, die uns stärken und unser Schiff gut vorantreibt.

Veranstaltungso:rt

Psychosomatische Praxis Blom

Stahltwiete 21

21335 Lüneburg

Datum:

14. Februar 2020

 

Kosten:

50€ pro Person

 

Veranstaltungsort:

Psychosomatische Praxis Blom

Stahltwiete 21

21335 Lüneburg

 

Datum:

20.Dezember 2019, 4.Advent

 

Kosten:

50€ pro Person

 

Märchen in alter und neuer Zeit

- Erzählende Kunst der Gemeinschaft

 

 

Es war einmal,.......

Seit dem die Gebrüder Grimm und Hauff sich auf die Suche nach alten Geschichten aus der europäischen Tradition machten, kennen wir diese Worte.  Jedes Märchen beginnt damit und endete mit dem Abschlußsatz: ......und wenn sie nicht gestorben sind, dann.......

 

Doch was steckt hinter der Tradition, der Kultur des Geschichten-erzählens? Wir tun es alle, ob nacherzählt, erfunden, umgedichtet.

Welcher Sinn steckt in Märchen. Viele sagen keiner, nur Unterhaltung, doch wissen wir seit den 80er Jahren, dass der Sinn von Erzähltem sich im Verborgenen verbirgt Wieso kommt in dem Märchen von Rotkäppchen ein Wolf vor, was hat es mit der Großmutter zu tun, wieso Wald, warum trägt Rotkäppchen eine rote Kappe und hat keinen Namen?

Darin verbirgt sich eine Botschaft, die von Generation zu Generation weitergegeben, verwandelt durch die Zeitgeschehen.

 

In einer Zeit, in der es keine Medien gab, war es ein wichtiger Bestandteil der Lebensgemeinschaften zusammen zukommen und sich zu erzählen.

Wie sieht es jetzt aus? In einer Zeit, in der wir jederzeit Zugang haben zu erzählbaren Stoffen, in Unmenegen von Pixeln im Internet. Wie können wir hier eine Tradition schaffen, zusammen zu kommen und Gemeinschaften bilden, die nich

Veranstaltungsort:

Psychotherapeutische Praxis Blom

Stahltwiete 21

21335 Lüneburg

 

Datum:

Start im Februar 2020

letzter Freitag im Monat

 

Kosten:

20€ Unkostenbeitrag

 

Jahrestrauergruppe in Lüneburg

"Gleich einer ziehenden Wolke

durch nichts gebunden:

Ich lasse einfach los,

gebe mich in die Launen des Windes."

--Taigu Ryokan--

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Ich biete dieses Jahr ab September eine Jahresgruppe für trauernde Familienangehörige und Menschen an, die befreundet waren und in einer innigen Beziehung zueinander standen.

Inhalte werden sein, ein Raum des Austausches, praktische Anteile, um das Thema der Trauer zu bearbeiten, zu begreifen.

Das Treffen findet einmal im Monat statt.

Das Lebensrad dreht sich weiter, unabänderlich. Wir strudeln dahin, verstehen nicht, wollen vielleicht nicht verstehen. Ein Teil fehlt, ist nicht ersetzbar. Wir wandern durch den Tag und die Nacht und es ist, als wenn etwas von einem fehlen würde.

Für immer.

Akzeptanz, vielleicht.

Doch es fehlt.

Wie damit umgehen, im All-täglichen? Wie soll ich weiterleben, ohne...

Wir müssen weiterfunktionieren und je länger der Tod des Liebsten verstreicht, desto weniger Verständnis ist da.

Was können wir tun, um im Spüren zu bleiben, Kontakt und zu uns, zu den Tränen, zu den Erinnerungen, zu den Erlebnissen. Das darf alles da sein. Hier muss niemand müssen. Wir können schweigen, oder allen Gefühlen freien Raum lassen, oder reden.

Das möchte ich mit euch schaffen.