Zwischen Sehnsucht und Sinnlichkeit
Sexualität in der PartnerInnenschaft neu spüren
In langen Beziehungen und besonders nach der Geburt eines Kindes verändert sich nicht nur der Alltag, sondern auch die Intimität. Rollen verschieben sich, Körper sind oft müde, der mentale Raum ist voll und gleichzeitig bleibt da etwas, das nicht verschwindet: die Sehnsucht nach Nähe, Berührung und gelebter Sexualität.
Dieser Online-Workshop lädt dazu ein, genau dieser Sehnsucht wieder zuzuhören. Nicht als Problem, das gelöst werden muss, und nicht als Konzept, das erfüllt werden soll, sondern als lebendige Kraft im eigenen Körper.
Zwischen all dem Wissen über bewusste Sexualität, Slow Sex und achtsame Beziehungspraxis entsteht oft ein innerer Druck: Wie „sollte“ Sexualität sein? Und wie passt das zu meinem echten Leben, meinem Körper, meiner Beziehung?
Hier öffnen wir einen Raum, in dem kein richtig oder falsch existiert. Stattdessen geht es darum, wieder ein eigenes inneres Bild von Sexualität zu entwickeln, jenseits von Erwartungen, Konzepten und Vergleichen.
Wir erforschen die Frage:
Wie fühlt sich meine ganz persönliche Sehnsucht nach Sexualität an und was will sie mir eigentlich zeigen?Mit sanften Körper- und Wahrnehmungsübungen, innerer Reflexion und achtsamer Selbstbegegnung entsteht ein Raum, in dem Sehnsucht wieder spürbar werden darf ohne sofort in Handlung übergehen zu müssen.
Dieser Workshop bildet die Grundlage für ein vertiefendes 2-Tage-Seminar, in dem diese innere Erfahrung durch Körperarbeit, Berührung und praktische Übungen in Beziehung und Begegnung integriert wird.
Inhalte
Die eigene Sehnsucht nach Sexualität wieder wahrnehmen
Unterschied zwischen Konzepten und gelebter Körperrealität
Innere Bilder von Sexualität jenseits von „richtig oder falsch“
Rollenwandel in Partnerschaft und seine Auswirkungen auf Intimität
Verbindung von Körper, Herz und Beckenraum
Raum für Ambivalenz: Nähe, Wunsch, Rückzug und Lebendigkeit
Vorbereitung auf verkörperte Beziehungserfahrung im 2-Tage-Seminar
Dieser Workshop ist kein Technikraum und keine Anleitung zu „besserer Sexualität“, sondern eine Einladung, wieder in Kontakt zu kommen – mit dem, was wirklich da ist.


