inquiry (Gewahrsein) & breathwork
Ein Tagesseminar für Therapeutinnen, Coaches und Masseurinnen in Wuppertal im Wandelraum
17. September 26
Lerne an diesem Tag innere Räume in der Tiefe zu halten. Du arbeitest mit Klient:innen und spürst, das es noch etwas braucht, um tiefer zu gelangen. Du spürst, dass das Reden sein Ende hat, die Gedanken deines Gegenübers sich im Nirgendwo verlaufen. Du nimmst eventuell wahr, dass der Atem stockt, flacher wird und dann ist die Stunde zu Ende.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die sich tiefer mit Körperwahrnehmung, emotionalen Mustern und verkörperter Präsenz auseinandersetzen möchten.
Angesprochen sind: TherapeutInnen, Coaches, BodyworkerInnen und Personen, die in Gesundheitswesen tätig sind.
In diesem Tagesworkshop erlernst du Techniken, über das eigene Tun und Erfühlen. Durch die eingesetzten Techniken der Gewahrseinspraxis, Atemarbeit, Movement Practice und Bodywork erschaffen wir ein Feld der Ruhe, der Sicherheit und dem Schutz, den der/die Klient:in benötigt, sich dem inneren Prozess zu öffnen, damit ein körperorientiertes Forschungsfeld entstehen kann.
In erster Linie, bevor wir mit Klient:innen wirken, dürfen wir selbst in unsere tiefen Schichten eintreten, um das Feld, was darin entsteht, zu erfahren und auch zu erleben, wie es ist, wenn dieser Prozess getragen oder nicht getragen ist.
An diesem Tag widmen wir uns im nächsten Step dem Nacken und den Schultern zu, da diese oft weit mehr als muskuläre Anspannung tragen. In ihnen zeigen sich Verantwortung, Zurückhaltung, Kontrolle, innere Wachheit oder das Gefühl, Last tragen zu müssen. Viele Menschen funktionieren lange über diese Strukturen, ohne wahrzunehmen, wie sehr der Körper bereits unter Spannung steht.
In diesem Workshop wirst du eingeladen, über Bewegung, Atem und bewusste Wahrnehmung den eigenen Körper differenzierter zu spüren und innere Muster sichtbar werden zu lassen. Sich dem eigenen Er-Leben im Innen hinzuwenden (inquiry).
Durch Inquiry-Prozesse entsteht Raum für die Erforschung persönlicher Themen:
Was halte ich fest?
Wo schütze ich mich?
Was passiert, wenn Kontrolle weicher wird?
Wie fühlt sich Unterstützung im Körper an?
Die körperpraktische Arbeit am Nachmittag richtet den Fokus auf Nacken, Schultern, Schulterblätter, Kiefer und oberen Rücken. Über achtsame Berührung, Druckarbeit und Atem entsteht die Möglichkeit, Spannung nicht nur zu lösen, sondern ihre Geschichte im Körper besser zu verstehen.
Ort: Wandelraum in Wuppertal
Zeit: 17. September 26 von 9-19h
Beitrag: 120€

